• Die Frucht gedeiht in der Kornkammer Kärntens, in Mittelkärnten

    Foto: Knappengut Quelle: Knappengut
  • Foto: Sabine Weyrer Quelle: Kärnten Werbung
  • Foto: Sabine Weyrer Quelle: Kärnten Werbung
  • Foto: Sabine Weyrer Quelle: Kärnten Werbung
Die Frucht gedeiht in der Kornkammer Kärntens, in Mittelkärnten Verkauft werden die Produkte Ab Hof und auf den Bauermärkten Und karamelsierte Kerne ebenfalls Zierkürbisse sollen nächstes Jahr auch angepflanzt werden

Das Knappengut am Mittelkärntner Krappfeld

Orange Schale, köstlicher Kern

Sabine Weyrer

Am Knappengut am Mittelkärntner Krappfeld werden seit Jahren Kürbisse angebaut. Daraus macht die Familie Schebath reinstes Kürbiskernöl und viele andere Köstlichkeiten, wie zum Beispiel die ganz besonderen Knappengutalan. 

11 Hektar bewirtschaftet Franz Schebath mittlerweile mit Kürbissen Foto: Knappengut
Foto: Knappengut
Foto: Knappengut

Mitten in der Kornkammer Kärntens, dem malerischen Krappfeld, liegt das Knappengut. Seit 1992 baut Franz Schebath hier auf einem halben Hektar Kürbisse an und ist somit einer der ersten Kürbisbauern von ganz Mittelkärnten. Was anfangs von einigen milde belächelt wurde, da der Kürbis damals lediglich als Schweinefutter dienlich war, misst heute stolze elf Hektar und eine innovative Zahl an kulinarischen Leckerbissen. Dabei entstand die Idee dazu aus einer Notwendigkeit heraus, wie mir Franz bei meinem Besuch erzählt: „Die AMA ÖPUL-Programme schreiben vor, dass man nicht zu 100 Prozent Getreide und Mais anbauen darf, da hab ich nach einer Frucht gesucht, die gut reinpasst.“ Und das wurde dann der Kürbis. Frei nach dem Motto: Was in der Steiermark funktioniert, wird wohl auch in Kärnten wachsen. 

Und wenn ma des machn, dann g’scheid. 

Ja und so war es dann auch. 

Kerniges Geschäft

Anfang Mai setzt Franz die Kürbisse auf den großflächigen Feldern aus, stets mit einem sorgsamen Blick auf die Eisheiligen: Denn was der Kürbis so gar nicht mag, sind Kälte und Frost. Die Ernte erfolgt dann in den Monaten September und Oktober. Mittels Kürbispflug werden die orangefarbenen Prachtexemplare in „Reih und Glied“ gebracht, damit sie die Erntemaschinen leicht aufnehmen können und in große Säcke, sogenannte Bigpacks abfüllen. „Verwertet werden bei der Kürbissorte Rustikal, die wir anbauen, lediglich die Kerne“, verrät Franz, welche in Deutschlandsberg weiterverarbeitet und gelagert werden. 

Für die Produktentwicklung zeigt sich Frau Manuela verantwortlich. Sie ist eine leidenschaftliche Hobbyköchin und probiert gerne innovative Rezeptideen aus. Wie die ganz besonderen „Knappengutalen“ beispielsweise, ein Knabbergebäck, welches hervorragend zum Nachmittagskaffee serviert werden kann. Aber auch Kürbiskerne, gesalzen oder mit Zucker karamellisiert, eignen sich als süße Nascherei. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf dem hochwertigen Knappenguter Kürbiskernöl. Mehrere 100 Liter werden im Jahr abgefüllt und auch hier wird keine Idee unversucht gelassen: So gibt es auch eine Variante mit Chili. 

Verkauft werden die Produkte im eigenen Hofladen.

Knappengut
Familie Manuela und Franz Schebath
Adresse
Krasta 4 Kappel am Krappfeld 9321
Telefon
+43 664 3573130