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  • Kekse am Bauernmarkt

    Quelle: Kathrin Gindl
  • Christkindlmarkt Klagenfurt

    Quelle: Kathrin Gindl
  • Kekse der Bäckerei Nadrag

    Quelle: Kathrin Gindl
  • Kekse in der Bäckerei Nadrag

    Quelle: Kathrin Gindl
Kekse am Bauernmarkt Christkindlmarkt Klagenfurt Kekse der Bäckerei Nadrag Kekse in der Bäckerei Nadrag

Kekslein back´ dich

Kathrin Gindl

Sie sind oft klebrig, manchmal zuckersüß, beinhalten himmlisch hohe Kalorienwerte und doch können wir es Jahr für Jahr kaum erwarten, bis die ersten Kekse auf dem Gaumen landen.

Zum „Hüft“-Glück ist Weihnachten nur ein Mal im Jahr.
Nicht in jedem von uns ist ein/e ZuckerbäckerIn verloren gegangen. Wer schon die Erfahrung machen musste, dass die selbst gebackenen Lebkuchen waffenscheinpflichtig sind und die Vanillekipferl eigentlich duftenden Mondsicheln und nicht rostigen Hufeisen ähneln sollten, wendet sich davon schnell ab und steckt seine Finger und Nase lieber in die Keksdosen anderer. Diese – so scheint es -  sind aus irgendeinem Grund immer besser als die eigenen.

Woher nehmen, wenn nicht selbst gebacken?
Oder keine Aussicht auf backfreudige Familienmitglieder und Freunde? Bei genauerer Recherche wird schnell klar: Nicht nur Keksrezepte sind oft ein streng gehütetes Geheimnis, sondern auch die ganz persönlichen „Keks-Quellen“.

Keksquelle Nr. 1:

Keksvariationen der Bäckerei Nadrag
Linzer Augen in der Bäckerei Nadrag

Der Lieblingsbäck – Die Vorfreude beginnt gleich um´s Eck

Dort, wo man ganzjährig mit den besten Broten und Weckerl versorgt wird, sind auch die Weihnachtskekse heiß begehrt! In der Bio-Bäckerei Nadrag in Krumpendorf am Wörthersee zum Beispiel, wird schon seit Anfang November fleißig der Keksteig gerührt. Die Keksrezepte sind leider - wie erwartet streng geheim und von der Familie gut gehütet. Doch es gibt, wie auch in vielen anderen Bäckereien die großartige Möglichkeiten für „halb-eigene“ Kekse: der hausgemachte Lebkuchenteig kann auf Vorbestellung als Rohmasse gerne mitgenommen und im eigenen Heim erst ausgestochen und gebacken werden. Und woran erkennt man nun, welche Kekse die besten sind?

 

 

Kekse in der Backstube

Je kleiner, umso hochwertiger!
Denn die wahre Größe steckt im Detail, heißt es. Das bedeutet, dass kleine Kekse in der Herstellung und Dekorierung sehr aufwendig und mit viel Liebe und Geduld produziert werden. Abgesehen davon, bekommt man für das selbe Gewicht viel mehr unterschiedliche Sorten. Frisch abgepackt gibt es die Weihnachtsbäckerei auf hübschen kleinen, mittleren und großen Tellern. Eine wahre Freude macht übrigens auch das wirklich außergewöhnlich gute Kletzenbrot, das bei diesem Schlemmereinkauf im Sackerl nicht fehlen darf.

Tipp zur Aufbewahrung:
Nach Sorte getrennt in eigenen Behältnissen, um die Aromen nicht zu vermischen. Oder man isst sie am besten gleich alle auf und kauft wieder neue nach“, weiß Nadrag Senior wahrscheinlich aus eigener Erfahrung.

Keksquelle Nr. 2:

Frau Maria am Bauernmarkt mit einem Lebkuchenstern
Kekse am Bauernmarkt
Kipferl am Bauernmarkt

Die Kekse der Anderen - Hausgemachte Weihnachtsbäckerei vom Markt

Mit einem Bummel über die Bauernmärkte in den Kärntner Gemeinden stehen wir mitten im Keksparadies der Bauern: frische Vanillekipferl, saftige Lebkuchensterne - mit und ohne Verzierung -, Hausfreunde, Linzer Augen, Husarenkrapferl, und, und, und. Feinst verpackt hinter glänzenden Folien, weihnachtlich dekoriert und man möchte sich am liebsten an Ort und Stelle durch jede Sorte kosten. Mit dem schillernden und geschmackvollen Angebot fällt es nicht leicht, eine Entscheidung zu treffen. Auf die Frage, wessen Kekse die besten sind, werden sich alle Marktstandler schnell einig: „meine“. Da hilft wohl nur:
Probieren geht über …blöde Fragen stellen!

Tipp: Auch wenn das Keksangebot auf den ersten Blick nicht besonders günstig wirkt, darf man den Zeitaufwand, selbst so viele unterschiedliche Sorten zu backen, nicht außer Acht lassen. Vom Einkauf der Zutaten über den Backvorgang und das anschließende Säubern der Küche und Utensilien. Also ab auf den Markt und womöglich darf man doch das eine oder andere Kekserl schon vor dem Kauf verkosten.

Keksquelle Nr. 3:

Kinderkekse in der Backstube
Vanillekipferln am Christkindlmarkt
Weihnachstkekse in der Backstube

Hier wird geholfen: Fast selbst gemachte Kekse

Die Schaubäckerei der Naturbäckerei Lagler ist am Christkindlmarkt am Neuen Platz in Klagenfurt die wärmste Empfehlung für „HybridbäckerInnen“.

Selbst backen unter professioneller Anleitung!

Für die Großen und vor allem die Kleinen gibt es Keksbackkurse und die Möglichkeit mit toller Hilfestellung und herzlicher Betreuung ein Blech voll Lieblingskekse selbst zu backen, nach Lust und Laune zu gestalten und mit nach Hause zu nehmen.

Tipp: Während die kleinen Zuckerbäcker mit glänzenden Augen Teig kneten, Kekse ausstechen und verzieren, erfreuen sich die großen Genießer bei einer heißen Tasse Kakao in der herrlich duftenden Backstube oder bummeln gemütlich über den Weihnachtsmarkt. Christkind „treffen“ nicht ausgeschlossen.

Fazit: Gute Keksquellen sind schwer zu finden und darum umso kostbarer im Genuss!