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  • Nockberge Bauerneis

    Foto: SamStrauss
  • Kletzennudel

    Foto: Carletto Photography
  • Granatpralinen

    Quelle: Restaurant Metzgerwirt
  • Villacher Torte

    Quelle: Konditorei Koloini
  • Zirbenzuckerln

    Quelle: Konditorei Semmelrock
  • Heinrich Harrer Torte

    Quelle: Bäckerei Puckl
Nockberge Bauerneis Kletzennudel Granatpralinen Villacher Torte Zirbenzuckerln Heinrich Harrer Torte

10 süße Seiten der Kärntner Genusslust

Naschkatzen aufgepasst: Diese zehn Kärntner Desserts solltet ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen. Einzigartig im Geschmack, kreativ in der Zubereitung und reich an regionalen Zutaten – so zeigt sich der Süden von seiner süßen Seite. 

1. Is it because I`m cool? Kärntner Eisreindling

Eisreindling Foto: CARLETTO PHOTOGRAPHY

Der coolste Klassiker unter den Nachspeisen ist wohl der Kärntner Eisreindling. Und das völlig zu Recht. Denn die Kombination aus Honig, Vanille und anderen leckeren Zutaten verspricht in gekühlter Form ein wahres Genussfeuerwerk beim Verkosten, zum Beispiel im Landhaus Kutsche in Velden.  

Eine besondere Variante mit traditionellen Grantenschleck – Preiselbeeren – zum Nachkochen gibt es hier: Kärntner Eisreindling

 

2. Die süße Seite der Kärntner Kasnudel - die Kletzennudel

Kletzennudel Foto: Carletto Photography

Klassisch gefüllt mit einer Topfen-Erdäpfel-Fülle sind die Kärntner Kasnudel ein Geschmackserlebnis. Wer diese bereits zur eigenen Leibspeise ernannt hat, wird die süße Variante davon erst recht lieben: Denn die Kletzennudel sind neben dem Reindling wohl die beliebteste Nachspeise der Kärntner. Bei den Kletzen handelt es sich um getrocknete Birnen, die als süße Fülle dienen.

Und beim Wirtshaus Gelter in Mittelkärnten sind die Kletztennudel ein fixer Bestandteil auf der Speisekarte.  

3. Süße Versuchung: Rosentaler Honig-Palatschinken

Rosentaler Honigpalatschinken Foto: Carletto Photography

Vor tausenden Jahren, als sich das Gletschereis im Rosental zurückbildete, ist sie eingeflogen, die Carnica Biene. Mittlerweile gibt es 260 Imker, die den wertvollen Honig verarbeiten. Und eine Süßspeise ist aus den Dessert-Karten somit definitiv nicht mehr wegzudenken: Die Rosentaler Honig-Palatschinken.

Gelassen genießen kann man diese gleich in mehreren Wirtshäusern in der Region: Im Gasthof zum „Deutschen Peter“ im Loibltal, im Gasthaus Ogris in Kappel an der Drau, dem Gasthof Plasch „Auf der Huabn“, beim Familienhof Sereinig im Bodental sowie im Gasthaus-Gostišče-Trattoria Ogris in Ludmannsdorf. 

4. Glück genießen mit der Craigher Schokolade

Craigher Schokolade

Schokolade fragt nicht – Schokolade versteht, besagt ein „weiser“ Spruch. Dies kann man wohl auch von der köstlichen Craigher Schokolade behaupten, die in der gleichnamigen Konditorei in der Burgenstadt Friesach hergestellt wird.

In dem Familienbetrieb, der seit über 100 Jahren besteht, werden ausschließlich handgeschöpfte Schokoladespezialitäten zum Genuss angeboten. Der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt: So gibt es neben der klassischen Kärntner Schokolade auch Variationen mit Malt Whiskey oder Kürbishonig, eine Hemma-Pilgerschokolade sowie eine Bockbiervariante.

Führungen und Verkostungen sind gerne möglich, nähere Infos unter www.craigher.at

Kleiner Tipp: Wer nicht bis zu seinem nächsten Besuch warten will, für den gibt es auch einen Online-Shop.

5. Der Jauntaler Had’n kann auch süß

Kärntner Had´n Feld Foto: Franz Gerdl
Produkte vom Kärntner Had´n
Foto: Lea Friessner
Hadn-Chips zum Knabbern Foto: Lea Friessner
Had'n Tarte mit Zwetschgen Foto: Carletto Photography
Zubereitung der Had´ntorte
Foto: Lea Friessner
Zubereitung der Had´ntorte
Foto: Lea Friessner

Kreativ sind sie, die Südkärntner, so viel steht fest. Denn was die Had’n-Wirte alles aus ihrem Buchweizen zaubern, lässt einen Laien nur staunen. Und neben Had’n-Chips, Had’n-Nudeln oder Had’n-Bier gibt es auch süße Gerichte. Wie zum Beispiel die köstliche Had’n-Tarte mit Zwetschgen – das passende Rezept dazu gibt’s hier.

Und für den süßen Schluck danach empfiehlt sich anschließend natürlich ein Stamperl Had’n-Likör. Probiern kann mans gleich beim Hadnwirt Landgasthof Hafner.

6. Radentheiner Granatpralinen

Granatpralinen

Rubinrot und als Beinamen „Stein der Liebe“ – dem Granatstein wird seit jeher eine große Bedeutung zugeschrieben.

Eine süße Variante davon findet man im Restaurant Metzgerwirt von Emanuel Stadler in Radenthein. Denn unter der zartbitter schmelzenden Kuvertüre des „Radentheiner Granats” verbirgt sich eine exquisite Fülle aus Himbeeren und Edelbrand. Aber pssst: Der Rest der Rezeptur ist streng geheim.

Wer trotzdem neugierig geworden ist: Erhältlich sind die edlen Pralinen in 3er oder 6er Packungen zum Verschenken oder für einen selbst zum Genießen. 

7. Besonderes aus der Draustadt – die Villacher Torte

Villacher Torte

Es gibt wohl keinen Villacher, der sie nicht kennt. Die Rede ist von der Villacher Torte. Seit 1975 gibt es sie und mittlerweile ist für die Villacher wohl das, was die Sacher Torte für Wien darstellt. Erfunden haben sie Robert und Annemarie Koloini von der gleichnamigen Konditorei, die heute Sohn Michael betreibt.

Vom Geschmack ist die Torte herrlich fruchtig und leicht und zum Probieren muss man nur auf einen Kaffee in einer der zwei Filialen in Villach oder Klagenfurt vorbeikommen. 

8. Eiszeit am Bergbauernhof

Nockberge Bauerneis Foto: SamStrauss

„Natürlich köstlich“ ist das Eis von Hans Peter Huber. Er suchte 2009 nach einer neuen Geschäftsidee und so entstand kurzerhand das Nockberge Bauerneis. 160 unterschiedliche Sorten werden auf seinem Bergbauernhof auf 1600 Meter Seehöhe mittlerweile hergestellt. Der Rohstoff kommt von seinen 35 Kühen – ein Fünftel der Milch fließt mittlerweile in die Eisproduktion.

Immer mittwochnachmittags gibt es im Sommer einen Ab-Hof-Verkauf der eisigen Köstlichkeiten. 

9. Diese Nachspeise schmeckt nach Natur – Zirbenzuckerlan

Zirbenzuckerln

Die Zirbe ist nicht nur wegen ihrer wohltuenden Eigenschaften für Körper und Geist bekannt. In Kärnten landet „das Gold der Nockberge“ auch kurzerhand auf den Nachspeisenteller – in Form von süßen Zirbenzuckerlan. Erfunden hat sie Peter Huber gemeinsam mit Konditor Erich Semmelrock aus Hermagor. Wie die Zuckerlan hergestellt werden und wo man sie erhält, steht hier

10. Bekannt in ganz Europa – die Heinrich Harrer Torte

Heinrich Harter Torte

Dem berühmten Bergsteiger aus Hüttenberg zu Ehren entwarf Fritz Puckl 1995 in der gleichnamigen Bäckerei Puckl in Wieting die einzigartige Heinrich Harrer Torte. Harrers Frau Carina sorgte für deren Bekanntheit und verschickte die Köstlichkeit an Bekannte in ganz Europa. Der Geschmack ist absolut besonders: Die harmonische Mischung aus Haselnüssen, Sahne, einem geringen Zuckeranteil, der leicht-säuerlichen Preiselbeere kombiniert mit der Süße von Vanille sorgt für Genussmomente. Auf künstliche Aromen wurde gänzlich verzichtet, bei den Zutaten handelt es sich um reine Naturprodukte.

Zu verkosten gibt es die Torte in den zwei Filialen der Konditorei Puckl in Wieting und in Klein St. Paul.