Hiasl Zirbenhütte Hochrindl

Gastlichkeit im Zeichen der Zirbe

Wo der Enzian blüht und die Stille nur durch das Läuten einer Kuhglocke oder das Gezwitscher der Vögel gestört wird, serviert Siegrun Mödritscher das ganze Jahr über auf 1.670 Meter Seehöhe kulinarische Spezialitäten aus Zirben.

Die Zirbe als Nutz- und Schutzbaum hat in Kärnten eine lange Tradition. Auch am Hochrindl entfaltet der Baum seine ganze Kraft. Am besten lässt sich diese bei einer leichten Almwanderung erspüren. Ausgangspunkt dafür ist die Hiasl Zirbenhütte von Siegrun Mödritscher, die im Winter direkt an der Skipiste liegt und im Sommer durch ihre alleinige Panoramalage begeistert. 

Ein Rundwanderweg führt unter schattigen Bäumen hinauf zu saftigen Wiesen. Informationstafeln entlang des Weges weisen auf die Besonderheiten von Pflanzen und Tieren hin. Holzbänke laden zu einer kleinen Rast ein und wer genau hinschaut, entdeckt sogar den blühenden Enzian mitten im Hang.

Ganz im Zeichen der Zirbe – vom Holztraktor bis zum Teller

Nach dem Spaziergang können sich die Kids auf dem großen Spielplatz austoben, der Elemente der Umgebung aufgreift und komplett aus Nockholz gestaltet wurde. Nachhaltigkeit und regionale Wertschöpfung sind Siegrun Mödritscher wichtig. Deshalb sind auch Gasthaus, Zimmer und Sennerhütte aus Nockholz von der eigenen Alm errichtet. Passend zur Zirbeneinrichtung serviert die junge Almwirtin Zirbenspezialitäten wie den Zirbenschnaps oder die Hiasl Zirbenjause. 

Hausmannskost aus eigener Landwirtschaft

Auf den Nockholztisch kommt ausschließlich Hausgemachtes – entweder vom Biohof Hiasl, der von ihrem Bruder Matthias Leitgeb unten im Tal betrieben wird, oder von den Bauernhöfen aus der Nachbarschaft. Jungrind- und Schweinefleisch zergehen auf der Zunge und werden typisch kärntnerisch mit ein paar Erdäpfeln und knackigem Salat aus dem Garten kredenzt. Seit 1992 ist der landwirtschaftliche Familienbetrieb biozertifiziert und achtet auf eine artgerechte Tierhaltung. So sieht man die jungen Rinder schon mal fröhlich unter der Hütte vorbei laufen.

Das Dinkel-, Roggen- und Weizenmehl stammt ebenfalls aus der eigenen Produktion und macht den Reindling erst richtig saftig. Als kühle Erfrischung bringt Siegrun Mödritscher gerne ein paar Kugeln vom Nockberge Bauernhofeis, das ganz klassisch nach Erdbeere und Schokolade schmeckt – oder ein wenig exotisch nach Zirbe.

Spiel und Spaß rund ums Almwissen

Kulinarisch gestärkt können Jung und Alt gleich vor Ort die Hiasl Alm-Matura bei Seniorchef Helmut Leitgeb ablegen. Wissen über das Leben auf der Alm wird bei den schriftlichen Fragen getestet, praktisches Geschick spielt beim Melken, Nageln und Schnitzen von Zirbenholz eine Rolle. Abschließend müssen kulinarische Kostproben richtig erkannt werden, wie zum Beispiel der Glundner Kas, der luftgeselchte Speck oder ein spritziger Most. 

Almgasthaus Hiasl Zirbenhütte

Öffnungszeiten: Mitte Mai bis Oktober und Dezember bis Mitte März (im Winter mit dem Auto über eine geräumte Straße erreichbar)

Siegrun Mödritscher
Zirbenweg 10
9571 Sirnitz

+ 43 (0) 664/403 25 56

zirbenhuette@a1.net
www.biohiasl.at

 

Biohof Hiasl

Matthias Leitgeb
Reichenhaus 16
9342 Gurk

+ 43 (0) 4266/8232
www.biohiasl.at