• Das rote Reindl

    Quelle: Die Aufkocher

Rotes Reindl macht Appetit auf gemeinsames Essen

Elisabeth Tschernitz-Berger

Die „Aufkocher“ tischen das schon fast vergessene rote Email-Reindl wieder auf. Riesenspaß für ein gemeinsames Essen und gesellige Runden. So wie es in der Kindheit bei der Oma war.

Rot war´s, das Reindl, manchmal auch blau mit weißen Punkten. An den Rändern hatte es meist dunkle Spuren eines langen und intensiven Gebrauchs. Alle liebten diesen wunderbaren Topf, den die Großmutter einfach mitten auf den Tisch stellte. Wie auf Kommando tauchten dann alle Familienmitglieder auf, um die Löffel in den dampfenden, duftenden Sterz zu versenken.
Es kommt also nicht von ungefähr, dass jetzt die „Aufkocher“, eine Elite der Kärntner Wirte, das „rote Reindl“ wiederentdeckt haben.

Das Essen bei Oma und Mama schmeckt immer am besten.

Essen aus dem Reindl - so wie früher
Foto: Gerald Zaunschirm

Bekannterweise schmeckte das Essen bei der Oma und der Mama halt immer noch am besten. Sie holten das Gemüse und die Kräuter zum Würzen aus dem hauseigenen Garten, die rahmige Milch in der Kanne vom Nachbarbauern, es waren einfache Gerichte, aber dafür umso köstlicher.

Heimische Produkte werden mit viel Liebe gekocht.

Denn was das Mahl vor allem ausmachte: es wurde mit heimischen Produkten gekocht, mit viel Liebe und Engagement.
Das berühmte Reindl kam aber nicht nur mit dem eingangs schon erwähnten Sterz auf den Tisch sondern war unter anderem auch mit Erdäpfelpüree, Sterz, Braten oder Gemüse gefüllt.
Die schönste Erinnerung an damals ist wahrscheinlich die Mahlzeit in der Gemeinschaft, bei der sich alle Generationen an einem Tisch versammelt und mit viel Appetit zugegriffen haben.

Der Geschmack der Kindheit

Stand das Reindl auf dem Tisch verstummte das fröhliche Geschnatter auf einen Schlag und alle löffelten andächtig daraus. Die Stille wurde höchstens durch verzückte „Mhmh´s“ in allerlei Tonlagen und durch lustiges Besteckklimpern unterbrochen.

Die Aufkocher

Die Kärntner Aufkocher laden ein

Weil die Aufkocher den „Geschmack der Kindheit“ in allen Facetten wiederbeleben wollen, hat man sich bei den elf Kärntner Wirten dieser alten Tradition wieder erinnert und belebt das sympathische „rote Reindl“ neu. 
In die Rein kommt alles, was schmeckt und sich in einem Reindl zubereiten lässt. Ob gesotten oder geschmort, ob Fleisch oder Fisch, ob Suppen oder Süßes. Man glaubt gar nicht, was sich darin alles an Köstlichem zaubern lässt. Und weil es sich bei der Zubereitung im Reindl um eine schonende Rundumhitze handelt, ist diese Garmethode überaus zeitgemäß.

Die Aufkocher beleben das rote Reindl neu.

Man sollte sich daher nicht wundern, wenn man nächstens in froher Runde bei einem „Aufkocher“ einkehrt, und das rote Reindl, wie man es „von Daham“ kennt, in der Mitte des Tisches landet. Wetten, dass es ein überaus kommunikatives Mahl wird?
 
Ab 15. September bei den „Aufkochern“.

Die Aufkocher:
Restaurant Metzgerwirt
www.metzgerwirt.co.at 

Restaurant Bachler, Althofen
www.bachler.co.at
 
Brunnwirt Kassl, Guttaring
www.kassl-brunnwirt.at
 
Gasthof Leitner, Greifenburg
www.pension-leitner.at
 
Gasthof Liegl, St. Peter bei Taggenbrunn
www.gasthof-liegl.at
 
Landgasthof Neugebauer, Lölling-Graben
www.landgasthof-neugebauer.at  
 
Landgasthof Seebacher, Gnesau
www.seebacher.at
 
Biedermeier-Schlössl Lerchenhof, Hermagor
www.lerchenhof.at
 
Hotel Restaurant Dermuth, Klagenfurt
www.hotel-dermuth.at

Der Tschebull, Egg am Faaker See
www.tschebull.cc 

Krumpendorferhof
www.krumpendorferhof.co.at