• Natur Gut Lassen Natururlaub am Bauernhof

    Foto: Franz Gerdl
  • Natur Gut Lassen Natururlaub am Bauernhof

    Foto: Franz Gerdl
  • Natur Gut Lassen Natururlaub am Bauernhof

    Foto: Franz Gerdl
  • Natur Gut Lassen Natururlaub am Bauernhof

    Foto: Franz Gerdl
  • Natur Gut Lassen Natururlaub am Bauernhof

    Foto: Franz Gerdl
  • Natur Gut Lassen Natururlaub am Bauernhof

    Foto: Franz Gerdl
Natur Gut Lassen Natururlaub am Bauernhof Natur Gut Lassen Natururlaub am Bauernhof Natur Gut Lassen Natururlaub am Bauernhof Natur Gut Lassen Natururlaub am Bauernhof Natur Gut Lassen Natururlaub am Bauernhof Natur Gut Lassen Natururlaub am Bauernhof

Naturgut Lassen

Natururlaub am Bauernhof

Staudämme bauen, Heidelbeeren pflücken, im Zauberwald mit Feen spielen oder über die Wiese toben. Die schönen Bauernhöfe in Kärnten sind das wahre Paradies für Kinder. Hier können sie mit und in der Natur ihre Fantasien verwirklichen. Und manchmal teilen sie diese auch mit den Erwachsenen.

 

Zehn Kinder marschieren hintereinander über moosbedeckte Hügel, zwischen den hohen Bäumen hindurch. Ihre Sommerkleider sind bunte Farbklekse zwischen den Stämmen. Die Wipfel bilden ein Blätterdach, durch das selten ein Sonnenstrahl auf den Waldboden fällt. Es riecht nach Moos, feuchter Erde, Rinde und Pilzen. Die Kinder steuern auf eine Lichtung zu. „Wir müssen nachschauen, ob unsere Burgen noch stehen“, sagt der zehnjährige Alexander. Der blonde Clemens flitzt voraus. „Da sind sie“, ruft er aufgeregt zurück. Und tatsächlich. Auf den ersten Blick kaum zu erkennen, tauchen zwischen mehreren Baumstämmen fünf kleine Burgen auf. Ihre Dächer bestehen aus Rinde, Moos oder Blättern, ihre Mauern aus Ästen oder Steinen. „Das sind die Moos-, die Gammel-, die Rinden- und die Buchenburg. Sie beschützen die Holzburg in der Mitte“, erklärt die elfjährige Elena. Die kleine Flavia sitzt in ihrem rosafarbenen Rock vor der Buchenburg und scheint in Gedanken schon als Prinzessin durch das Gemäuer zu wandeln. Auch die anderen Kinder verwandeln sich gedanklich beim Anblick ihrer selbst errichteten Burgen in Ritter, Könige, Feen und Hofdamen.

Natur Gut Lassen Natururlaub am Bauernhof Foto: Franz Gerdl
Natur Gut Lassen Natururlaub am Bauernhof Foto: Franz Gerdl
Natur Gut Lassen Natururlaub am Bauernhof Foto: Franz Gerdl
Natur Gut Lassen Natururlaub am Bauernhof Foto: Franz Gerdl

Der Wald scheint seinem Namen alle Ehre zu machen: Es ist der Zauberwald von Günter und Heike Zeilinger. Er gehört zum Grundstück ihres Naturguts Lassen, einer der schönen Bauernhöfe von „Urlaub am Bauernhof.“ Das Naturgut erstreckt sich über ein Hochplateau in 1040 Metern Höhe oberhalb von Himmelberg bei Feldkirchen. Gleich einem Adlerhorst bietet es einen herrlichen Ausblick auf weite Teile Kärntens. Hier betreibt das Ehepaar Zeilinger einen Bio-Bauernhof mit Unterkünften.„Wir führen eine Landwirtschaft, wie sie eigentlich vor 100 Jahren üblich war“, erzählt Heike. „Die Milchleistung unserer Kühe liegt weit unter den derzeit gängigen Mengen, weil wir einfach keine Mittel dazugeben, die die Leistung erhöhen.“ So grasen eine Handvoll brauner Kühe am Hang, ein paar Hühner liegen gackernd vor der Scheune, ein Esel und ein Pony haben sich ein schattiges Plätzchen gesucht, um hier das saftige Grün zu genießen: ein fast märchenhaftes Idyll. Das Naturgut Lassen ist einer von vielen Kärntner Urlaubs-Bauernhöfen.

„Wir sehen unseren Betrieb als ganzheitlichen Betrieb an und versuchen, unseren Gästen einen gesundheits orientierten Urlaub zu ermöglichen“,

erklärt Günter. Ihm und seiner Frau sind Natur und Nachhaltigkeit sehr wichtig. Hier oben leben sie im Einklang mit ihren Tieren, dem Wald und den Feldern rund um ihren Hof,

„La dolce vita von Tier und Mensch“,

wie Heike es nennt. Die Kinder füttern die Tiere, die Eltern haben mal Pause.



Natur Gut Lassen Natururlaub am Bauernhof Foto: Franz Gerdl
Natur Gut Lassen Natururlaub am Bauernhof Foto: Franz Gerdl
Natur Gut Lassen Natururlaub am Bauernhof Foto: Franz Gerdl
Natur Gut Lassen Natururlaub am Bauernhof Foto: Franz Gerdl
Natur Gut Lassen Natururlaub am Bauernhof Foto: Franz Gerdl
Natur Gut Lassen Natururlaub am Bauernhof Foto: Franz Gerdl
Natur Gut Lassen Natururlaub am Bauernhof Foto: Franz Gerdl
Natur Gut Lassen Natururlaub am Bauernhof Foto: Franz Gerdl
Natur Gut Lassen Natururlaub am Bauernhof Foto: Franz Gerdl

Im Sommer kommen vor allem Familien zum Naturgut Lassen. Die Kinder können den ganzen Tag über am Gelände toben, Staudämme bauen, im Zauberwald mit Feen und Gnomen spielen, die Tiere füttern oder beim Kochen helfen. Heike und Günter Zeilinger haben selbst drei Kinder. „Wir lieben es, mit unseren Kindern in den Urlaub zu fahren“, sagt Heike, „aber wir wissen auch, dass das anstrengend sein kann und dass Eltern auch im Urlaub mal Ruhezeit brauchen.“

Deshalb haben die beiden die Nachmittagsbetreuung ins Leben gerufen. Dreimal pro Woche nehmen sie den Eltern ihre Kinder für ein paar Stunden ab und bieten den kleinen Gästen ein buntes Programm mit festen Ritualen. Gestartet wird immer mit einem gemeinsamen Spiel zum Kennenlernen. Dann geht es raus in die Natur. Die Kinder können selbst entscheiden, ob sie zum Bach mit dem Wasserfall, zum Zauberwald oder einfach nur auf die Wiese möchten.

„Wir möchten den Kindern die Botschaft mitgeben, wie schön es ist, mit und in der Natur zu spielen und dass sie auf die Natur achten sollten“,

sagt Günter Zeilinger.

Vor dem Kochen sammeln alle gemeinsame die Zutaten, Freitagabend steht gemeinsames Kochen auf dem Plan. Und vorher dürfen die Kinder die Zutaten sammeln. Günter erklärt, wo sie sie finden: Gemüse, Kräuter und Obst gibt’s im Bauerngarten, Schwarzbeeren an der Waldgrenze und Eierschwammerl versteckt zwischen den Bäumen des Zauberwalds. Gemeinsam geht es dann zum Sammeln, mit Körbchen ausgerüstet und in Begleitung der blonden Labrador-Hündin Asita. Hier darf ein kleines Spiel nicht fehlen: Wer schafft es, eine Schwarzbeere in die Luft zu werfen und mit dem Mund aufzufangen?
Wenn die Schalen voll sind, treffen sich alle in der Küche. Hier dürfen die Kinder etwas vorbereiten, was sie am Abend ihren Eltern präsentieren und plötzlich werden aus Rittern und Prinzessinnen Köche und Köchinnen. Aus den Schwarzbeeren backen die Hobbyköche kleine Küchlein, aus den Eierschwammerl macht Heike eine Soße. Getrocknete Zwetschgen dürfen die Kinder in dünne Scheiben Speck einwickeln und später braten. „Wo kommt der Speck her?“, fragt Günter die Kinder. „Von euren Schweinen natürlich“, sagen alle durcheinander.
Heike erklärt: „Es ist uns wichtig, den Kindern beizubringen, wo das Essen herkommt. Wir verwenden dabei fast ausschließlich Produkte aus eigener Herstellung.

So können wir den Kindern von Anfang an

Es ist uns wichtig, den Kindern beizubringen, wo das Essen herkommt

zeigen, wie zum Beispiel Butter oder Joghurt gemacht werden.“ Am Tisch geht es derweil hoch her. 20 Kinderhände wickeln Schinken um Zwetschgen, rollen Lachs und Frischkäse in einen Palatschinken (Pfannkuchen) ein. Das ein oder andere Stück verschwindet dabei ganz unauffällig im Mund. Zum Glück passt Günter auf, dass noch genug für die Eltern bleibt. Spielen macht hungrig. Am Abend erzählen die Kinder den Eltern von ihrem Tag, Alexander spielt auf seiner Ziehharmonika, und Mara und Lea singen ein Lied vor, bei dem alle anderen Kinder sie summend begleiten. Nach den Darbietungen stürzen sich alle auf die selbst gemachten Köstlichkeiten. Und auch hier nimmt die Fantasie der Kinder kein Ende. Flavia hat einen Hasen gebacken, den sie ihrem Vater erst einmal richtig herum geben muss, damit er ihn erkennt und Clemens sieht in den Zwetschgen im Speckmantel kleine Pferde, die seine Burg verteidigen. Man sieht es ihm an der Nasenspitze an: Am liebsten würde er zum Zauberwald laufen, um wieder ein Ritter zu sein. Doch im Zauberwald ist es mittlerweile dunkel geworden. Kein Sonnenstrahl schafft es mehr bis zum Boden. Die Burgtore sind geschlossen. Eine Eule ruft, sonst ist es still. Die Mooshügel liegen verlassen da, nirgends ist eine Spur der Kinder zu entdecken. „Nach dem Pilzesammeln sind alle rückwärts aus dem Wald gelaufen und haben mit Stöcken ihre Spuren verwischt, damit niemand sie verfolgen kann“, erzählt Günter. Genau das ist Programm für die Eheleute Zeilinger am Naturgut Lassen: Keine Spuren in der Natur zu hinterlassen, damit noch viele Kinder im Zauberwald spielen können.

Natur Gut Lassen
Adresse
Lassen 1 Himmelberg 9562
Email
zeilinger@natur-gut-lassen.at
Telefon
+43 4276 4758
Hier klicken