Mostbarkeiten

Kostbarkeiten bei den Mostbarkeiten

Es sei das „Paradies Kärntens“ sagt man über das Lavanttal. Das hat etwas für sich. Auf den sonnigen Streuwiesen wachsen Tausendschaften von Apfelbäumen mit köstlichen alten Apfelsorten, wie Lavanttaler Banane oder Kronprinz Rudolf. Die Hochstammbäume liefern das Obst für das Kärntner Nationalgetränk, den Most. Im Frühjahr ist das Lavanttal  von einem rosa Blütenmeer übersäht – einfach paradiesisch.

Doch längst ist der Most kein  Bauerngetränk mehr. Der Verein der Mostbarkeiten – eine Gruppe von  Lavanttaler Obstproduzenten -  hat mit viel Akribie, Engagement und Liebe zum Produkt aus dem Most längst eine Kostbarkeit geschaffen: nämlich den sortenreinen Apfelwein. Vom Bundesamt für Weinbau in Eisenstadt wird er jedes Jahr penibel unter die Lupe genommen und mit einer Prüfnummer versehen.
Das kreative Kompetenzzentrum für den Obstbau ist seit vielen Jahren der einfühlsam restaurierte Zogglhof bei St. Paul, quasi das Gehirn der Mostbarkeiten. Die konsequente Weiterentwicklung des Fachwissens findet dort statt.

Ein besonderes Highlight ist alljährlich Anfang Mai die Fachmesse für den Obstbau „Mostbarkeiten – Kostbarkeiten“, die heuer am 2. und 3. Mai stattfindet.

Dort werden nicht nur Sieger von diversen Most-, Schnaps- und Saftverkostungen gekürt, es ist auch eine besuchenswerte Veranstaltung für alle Interessierten.

Denn „Mostbarkeiten – Kostbarkeiten“ ist auch ein kulinarisches Fest. Schmankerln aus dem Lavanttal, wie Forellen von Marzi,  Backhenderln aus St. Georgen am Längsee,  Maibock vom Johannesberg, Schafmilchspezialitäten vom Nuart, Spezialitäten aus Friaul und Slowenien sowie Köstliches von den Lavanttaler Obstbaubetrieben, gilt es dort zu verkosten. Alle sind dazu eingeladen.