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Weinanbau am Ossiacher See Wein aus der Region Wörthersee Weinregion Kärnten Weinregion Kärnten

Kärntner Wein an den schönsten Plätzen

Elisabeth Tschernitz-Berger

Kärntner Wein ist nicht nur ein geselliger Begleiter zu einem guten Essen oder Stimmungsmacher in froher Runde. Weinreben, wo immer sie auch wachsen, verschönern die Landschaft. Kein Wunder, dass der Kärntner Wein immer beliebter wird, hat er doch das Privileg, an den schönsten Plätzen des Landes zu gedeihen. Zum Beispiel auf einer idyllischen Wiese hoch über dem Wörthersee, wo der Obmann des Kärntner Weinbauverbandes, Horst Wild, Merlot oder Chardonnay anbaut. Rund um die romantische Ruine Taggenbrunn bei St. Veit hat der Uhrenhersteller Alfred Riedel Reben angepflanzt und keltert einen wunderbaren Schaumwein nach der Champagnermethode. In der Nähe des Schlosses Thürn im Lavanttal kultiviert die Winzerfamilie Gartner vom spritzigen Riesling bis zum holzfassgereiften roten Cuvee Reserve, erstaunliche Qualität.

 

 

Nach dem feurigen Sommer in Kärnten sind heuer auch große Weine zu erwarten. Das Klima hätte nicht besser sein können. Rund 200.000 Flaschen werden die Kärntner Winzer abfüllen. Die Klimaerwärmung, vor allem aber die solide Ausbildung und die Kreativität der Kärntner Winzer, steigern die Qualität von Jahr zu Jahr.  

Im Jahr 1972 hat Herbert Gartner in St. Andrä seinen ersten Weingarten angelegt. Damals wurde er dafür belächelt, wenn nicht ausgelacht. Die Kritiker sind mittlerweile verstummt. Kärntner Weine (Janko, Vinum Virunum, Gartner zum Beispiel) haben bereits Einzug in den Salon Österreichischer Wein – der strengste Wein-Wettbewerb Österreichs mit rund 7000 eingereichten Weinproben - gehalten. Kärntner Wein konkurriert dort mit den Besten aus der Steiermark, dem Burgenland oder Niederösterreich.

Wenn das kein Beweis für die Qualität ist?