• Foto: Ferdinand Neumueller Quelle: Bergwild
  • Foto: Bergwild Quelle: Bergwild
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Die Produkte kommen allesamt aus der Region
Die Produkte kommen allesamt aus der Region
Ein Rudel zieht über die Bergrücken der Nockberge
Hirschmutter mit Kind Die zwei Firmeneigentümer Walter Moser & Christian Telsnig
Ein Rudel auf der Suche nach Nahrung im Winter

„Am Geruch erkennt man ausgezeichnete Qualität“

Delikatessen von "Bergwild"

Sabine Weyrer

Wildfleisch zählt zu den gesündesten Fleischsorten. Und mal abgesehen vom Faktor Gesundheit schmeckt es richtig zubereitet einfach vorzüglich. Wie man das aber nun richtig macht und wo man dafür die feinsten und besten Delikatessen erhält, hat mir Christian Telsnig von „Bergwild“ verraten.

Wussten Sie, dass rund 80 Prozent des Wildes heutzutage aus Zuchtanlagen stammt? Nein? Ich auch nicht, aber genau aus diesem Grund hat es sich die Kärntner Firma Bergwild vor vier Jahren zur Aufgabe gemacht, einen Gegentrend zu starten, wie mir  Unternehmensgründer Christian Telsnig erzählt. Er hat gemeinsam mit Geschäftspartner Walter Moser im Jahr 2011 die Firma gegründet und ein Jahr darauf das Feinkostgeschäft in Klagenfurt eröffnet. Aus Leidenschaft zum Kochen und der Jagd, wie Christian sagt. 

Wildfleisch ist einfach sehr gesund. Denn das Wild, welches frei in der Natur lebt, ernährt sich ausschließlich von dem, was die Natur zu bieten hat, also wilde Kräuter, feinste Gräser und glasklares Gebirgsquellwasser.  Daher ist das Fleisch sehr feinfasrig und fettarm, da das Wild sich den ganzen Tag bewegt und dadurch so gut wie keine Fettzellen im Gewebe einlagert werden.

 

 

Soweit zur Theorie, aber wie kocht man nun Wildfleisch nun richtig? „Einfach so wie man auch sonst sein Fleisch zubereitet“, sagt Christian. Denn die üppigen Wildrezepte aus Omas Zeiten sind in der heutigen, modernen Wildküche nicht mehr wirklich „en vogue“, da schlicht die Zeit fehlt. Daher: „Zubereiten, wie man es selbst am liebsten mag, da kann man gar nicht viel falsch machen.“ Als Beispiel gewährt Christian Einblicke in seine eigene Kochkunst: „Ich esse das ganze Jahr über fast ausschließlich Wildfleisch und koche damit auch sehr gerne.“ So macht er seine Pasta kurzerhand mit Faschiertem vom Hirsch, das Wienerschnitzel mit feinem Fleisch vom Reh und das klassische Rindsgulasch wird kurzerhand zum Hirschgulasch. „Letzteres hat auch den Vorteil, dass es binnen einer Stunde fertig ist, da man das Hirschfleisch nicht so lange kochen muss, wie das Rindfleisch.“

Geruchstest hilft bei der richtigen Wahl

Wichtig ist bei der Wahl des richtigen Fleisches der Geruchstest:

Qualitativ hochwertiges Wildfleisch hat eine ganz leichte Wildnuance. Sobald man einen eigenartigen Wildgeruch am Fleisch wahr nimmt, kann man sich sicher sein, dass es sich hier nicht um Topqualität handelt. 

Im Bergwild-Feinkostladen in Klagenfurt kann man daher aus einer breiten Angebotsvielfalt für sein ganz persönliches Wildmenü auswählen. Das Standardservice beinhaltet hier eine umfangreiche und kompetente Beratung inklusive Koch- und Zubereitungstipps. Das Angebot reicht vom frischen Wildbret bis hin zur Hirschsalami und Gamshartwürstel. Vorbeischauen lohnt sich also.

 

Und wer nicht selbst den Kochlöffel schwingen möchte, kann sich bei den saisonalen Wildwochen in den Kärntner Wirtshäusern das gesunde und qualitativ hochwertige Wildfleisch kreativ zubereitet einfach am Teller servieren lassen. 

Eine feine Auswahl der „wilden“ Küchen Kärntens und Topadressen finden Sie im aktuellen Gourmetführer "Kärnten Küche Guide" sowie gleich hier

MT Bergwild GmbH
Herr Christian Telsnig
Adresse
Eiskellerstraße 3 Klagenfurt am Wörthersee 9020
Email
kontakt@bergwild.at
Telefon
+43 664 35 47 123
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